„Wenn ein Herz sich um ein anderes bemüht, ist immer auch ein Wunder dabei.“ - Ernst Wiechert

 
Titelbild: Begleitet werden

begleitet werden

Zu erfahren, dass ein Leben zu Ende gehen wird, verändert das Leben von Betroffenen und das der Angehörigen gleichermaßen. Man sieht sich mit Fragen konfrontiert, denen man früher aus dem Weg gegangen ist – weil sie keine Rolle gespielt haben oder weil man sie umgehen konnte. Prioritäten verschieben sich und auf einmal sind andere Dinge wichtiger als vorher. Immer wieder erleben wir, dass diese neue Situation Menschen verunsichert: Während das eigene Leben sich von Grund auf verändert hat, geht der Alltag „da draußen“ weiter. Das ist ein großes Spannungsfeld.

Sich aufgefangen zu fühlen und nicht allein zu sein – das ist das, was jetzt zählt. Jemanden an seiner Seite zu wissen, mit dem man reden, aber auch schweigen kann. Mit dem man Verunsicherungen, Gefühle der Überforderung, aber auch schöne Momente teilen kann. Kurz: Begleitet zu werden ist in dieser Zeit meist eine große Hilfe.

Wir erleben immer wieder, welchen Wert die emotionale Fürsorge für einen Menschen hat. Die psychosoziale Begleitung im letzten Lebensabschnitt ergänzt die medizinische Pflege um wichtige Aspekte. Daher sind wir als Verein Ansprechpartner und Stütze für Betroffene und Angehörige – so viel oder so wenig Sie mögen. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter sind für Sie da, wenn Sie jemanden zum Reden brauchen oder jemanden zum Schweigen. Sie entlasten Angehörige und helfen dabei, den Alltag zu meistern.

In der Kategorie Fragen und Antworten haben wir weitere Informationen zur ehrenamtlichen Begleitung und zu elysion für Sie zusammengestellt. Sollten Sie Interesse an einer Begleitung durch elysion haben, freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht oder Ihren Anruf.